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Free-Flow-Maut in Ital­ien: So ver­mei­den Urlauber teure Nachzahlun­gen

Free-flow motorway toll gantry in Italy with Tollhopper electronic toll box

Alles, was Sie über die „Free-Flow“-Maut in Italien wissen müssen: Wie das System funktioniert, welche Zahlungsfristen gelten und wie die Tollhopper-Mautbox dabei helfen kann, Mautzahlungen zu automatisieren und das Risiko von versäumten Zahlungen und Strafgebühren zu vermeiden

Free-Flow-Maut in Italien: So vermeiden Urlauber teure Nachzahlungen

Wer mit dem Auto nach Italien reist, kennt das klassische Prinzip: Ticket ziehen, Autobahn fahren und beim Verlassen der Strecke an der Mautstation bezahlen. Doch auf immer mehr Strecken funktioniert die italienische Autobahnmaut anders. Free Flow heißt das System, bei dem es weder Schranken noch Kassenhäuschen gibt.

Das ist bequem – kann für Urlauber aber zum Problem werden. Denn wer eine Free-Flow-Strecke befährt und keine automatische Mautlösung verwendet, muss selbst daran denken, die Gebühr anschließend zu bezahlen.

Wird die Zahlung vergessen, können aus wenigen Euro Maut schnell deutlich höhere Kosten werden.

Was bedeutet Free Flow bei der Maut in Italien?

Bei einer Free-Flow-Autobahn gibt es keine klassische Mautstation. Stattdessen fährt man unter sogenannten Mautportalen hindurch.

Kameras und Sensoren erfassen dabei das Fahrzeug beziehungsweise das Kennzeichen und ordnen die Fahrt der mautpflichtigen Strecke zu. Der Verkehr kann dadurch ohne Anhalten weiterfließen.

Der entscheidende Unterschied für Reisende:

Keine Schranke bedeutet nicht, dass die Strecke kostenlos ist.

Gerade Urlauber können deshalb eine mautpflichtige Passage übersehen. Es gibt kein Ticket in der Hand und keine Kasse, die automatisch daran erinnert, dass noch bezahlt werden muss.

Wo gibt es Free-Flow-Maut in Italien?

Besonders bekannt ist das Free-Flow-System in der Lombardei. Dazu gehören unter anderem Strecken der:

  • A36 Pedemontana Lombarda
  • A59 Tangenziale di Como
  • A60 Tangenziale di Varese

Auch auf weiteren italienischen Autobahnabschnitten kommen schrankenlose Mautsysteme zum Einsatz beziehungsweise werden entsprechende Systeme ausgebaut.

Für Reisende bedeutet das: Wer nach Norditalien, an die italienischen Seen oder weiter Richtung Süden fährt, sollte sich nicht darauf verlassen, dass jede mautpflichtige Strecke durch eine klassische Mautstation erkennbar ist.

Ohne Mautbox: Zahlung innerhalb von 15 Tagen beachten

Besonders wichtig ist die Zahlungsfrist.

Bei der Autostrada Pedemontana Lombarda muss die Maut für eine Free-Flow-Durchfahrt grundsätzlich innerhalb von 15 aufeinanderfolgenden Kalendertagen bezahlt werden.

Wer keinen kompatiblen elektronischen Mautdienst verwendet, muss deshalb selbst aktiv werden und die jeweilige Fahrt beim Betreiber bezahlen.

Das funktioniert beispielsweise online über das Kennzeichen und die dafür vorgesehenen Bezahlmöglichkeiten des Autobahnbetreibers.

Das Problem dabei: Nach einem langen Urlaubstag, einem Hotelwechsel oder der Heimfahrt nach Deutschland ist eine einzelne Autobahnpassage schnell vergessen.

Was passiert, wenn die italienische Maut nicht bezahlt wird?

Eine vergessene Maut sollte nicht auf die leichte Schulter genommen werden.

Wird die Maut nicht rechtzeitig bezahlt, kann der Autobahnbetreiber ein Verfahren zur Nachforderung einleiten. Neben der eigentlichen Maut können zusätzliche Verwaltungs- und Inkassokosten entstehen.

Nach den Angaben der Autostrada Pedemontana Lombarda kann eine nicht bezahlte Maut außerdem gegen Artikel 176 der italienischen Straßenverkehrsordnung verstoßen. Dabei sind Geldbußen von 87 bis 344 Euro möglich.

Aus einer kleinen Mautgebühr kann somit eine äußerst unangenehme Urlaubserinnerung werden.

Einfacher mit der Tollhopper Mautbox für Italien

Wer sich nach dem Urlaub nicht mit Kennzeichenabfragen, Zahlungsfristen und möglichen Mautnachforderungen beschäftigen möchte, kann die Mautzahlung automatisieren.

Die über Tollhopper erhältliche Bip&Go-Mautbox für Europa ist auch für Italien verfügbar.

Auf kompatiblen Free-Flow-Strecken wird die Mautbox beim Durchfahren des Portals automatisch erkannt. Die entsprechende Fahrt wird registriert und anschließend über das hinterlegte Bip&Go-Konto abgerechnet.

Das bedeutet: durchfahren statt nachträglich an die Bezahlung denken.

Gerade beim Free-Flow-System ist das ein großer Vorteil, denn der häufigste Fehler – eine unbemerkte mautpflichtige Durchfahrt anschließend zu vergessen – wird damit vermieden.

Wichtig vor der Fahrt

Damit die automatische Abrechnung funktioniert, sollte vor der Reise geprüft werden, dass:

  • die verwendete Mautbox für Italien freigeschaltet ist,
  • das richtige Fahrzeugkennzeichen im Kundenkonto hinterlegt ist,
  • die Box korrekt an der Windschutzscheibe angebracht ist und
  • das hinterlegte Zahlungsmittel beziehungsweise Kundenkonto aktuell ist.

Sind Box und Fahrzeug korrekt eingerichtet, werden auch italienische Free-Flow-Passagen automatisch erfasst.

Ein Mautbadge für Italien, Frankreich, Spanien und Portugal

Praktisch für Europa-Urlauber: Die Tollhopper/Bip&Go-Mautbox ist nicht nur in Italien einsetzbar.

Mit einer kompatiblen Europa-Mautbox können Reisende die elektronische Maut unter anderem in:

🇮🇹 Italien 🇫🇷 Frankreich 🇪🇸 Spanien 🇵🇹 Portugal

nutzen.

An klassischen Mautstationen können die gekennzeichneten Telemaut-Spuren verwendet werden. Die Box wird automatisch erkannt und die Maut digital abgerechnet. Auf Free-Flow-Strecken erfolgt die Erfassung ebenfalls während der Fahrt.

Damit entfällt in vielen Fällen das Ticketziehen, die Suche nach Bargeld oder Kreditkarte sowie das spätere Nachbezahlen einer Free-Flow-Fahrt.

Free Flow ist keine Mautfalle – wenn man vorbereitet ist

Schrankenlose Autobahnen haben durchaus Vorteile. Sie reduzieren Stopps und sorgen insbesondere während der Ferienzeit für einen besseren Verkehrsfluss.

Für ausländische Urlauber entsteht jedoch ein neues Problem: Die Mautpflicht ist weniger sichtbar.

Wer ohne elektronische Mautlösung unterwegs ist, sollte deshalb nach jeder Fahrt genau prüfen, ob eine Free-Flow-Strecke genutzt wurde und welche Zahlungsfrist gilt.

Noch einfacher ist es, die Bezahlung von Anfang an automatisch abzuwickeln.

Unser Tipp für den Italienurlaub

Wer regelmäßig mit dem Auto nach Italien fährt oder auf dem Weg in den Urlaub mehrere mautpflichtige Länder durchquert, kann sich mit einer elektronischen Mautbox viel Aufwand ersparen.

Mit der Tollhopper Mautbox von Bip&Go werden kompatible Mautpassagen automatisch erfasst und über das hinterlegte Konto abgerechnet. Gerade auf italienischen Free-Flow-Strecken reduziert das bei korrekt eingerichteter und aktiver Box das Risiko, eine Zahlung schlicht zu vergessen.

So bleibt nach dem Italienurlaub statt einer unerwarteten Mautforderung hoffentlich nur eines im Briefkasten: die nächste Urlaubspostkarte.

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